Lernziele

Was können Schülerinnen und Schüler mit «Hinschauen und Nachfragen» lernen?

«Hinschauen und Nachfragen» macht eine zentrale Epoche der Schweizer Geschichte zum Thema und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur historisch-politischen Bildung.

«Hinschauen und Nachfragen» ermöglicht, dass sich Jugendliche elementares Wissen zur Schweiz und der Zeit des Nationalsozialismus erarbeiten können.

Sie kennen unter anderem

  • die Auswirkungen des Ersten und Zweiten Weltkriegs auf die Schweiz und wissen um die schwierige Lage der Schweiz ab Sommer 1940.
  • Menschen, die in der Schweiz zur Zeit des Zweiten Weltkriegs gelebt haben und wissen, was sie bewirkt haben.
  • die Anschuldigungen, mit denen sich die Schweiz in den 1990er-Jahren zu ihrer Rolle im Zweiten Weltkrieg auseinander setzen musste, und sie können Massnahmen nennen, mit denen die Schweiz auf diese Anschuldigungen reagiert hat
  • die Verflechtung der Schweizer Wirtschaft mit der nationalsozialistischen Wirtschaft und die zentrale Bedeutung des schweizerischen Finanzplatzes für alle Krieg führenden Staaten.
  • die Gründe, warum sich manche Menschen während des Zweiten Weltkriegs für eine grosszügige Aufnahme von Flüchtlingen einsetzten und andere Menschen sich für eine strenge Abweisungspolitik stark machten.
  • rechtliche, politische und kulturelle Massnahmen zur Bewältigung von vergangenem Unrecht.

 

«Hinschauen und Nachfragen» fördert die Kompetenzentwicklung von Jugendlichen beim historisch-politischen Lernen.

Sie lernen unter anderem

  • genau hinzuschauen und nachzufragen (Erschliessungskompetenz),
  • selber und gezielt Daten über die Vergangenheit zu finden (Methodenkompetenz),
  • die Verlässlichkeit von Quellen und Darstellungen einzuschätzen (Interpretationskompetenz),
  • aus Vergangenheit Geschichte zu machen und diese für sich und andere darzustellen (Narrative Kompetenz),
  • den Einfluss von vergangenen Phänomenen für die Gegenwart und die Zukunft abzuschätzen (Urteilskompetenz).