Geschichte der Neuzeit versteht sich jedoch nicht als kompakter Zusammenzug von allem, «was man
über Geschichte wissen muss». Das Buch ist das Ergebnis einer Auswahl
von vergangenen Geschehnissen, die die Herausgeberinnen und Herausgeber
und die Autorinnen und Autoren für berichtenswert halten. Wie immer
führt eine solche Auswahl zu Lücken und Auslassungen. Durch die
verschiedenen Textsorten und die dezidiert exemplarische Auswahl der
behandelten Themen werden die Lücken sichtbar gemacht. Wenn die
Leserinnen und Leser diese Lücken als Anlass zum kritischen Nachfragen
nutzen und als Chance für eigene Entdeckungen wahrnehmen, hat das Buch
ein wichtiges Ziel erreicht.
Drei
Textsorten – drei unterschiedliche Zugänge
Geschichte der Neuzeit möchte
die Vielgestaltigkeit der Geschichte veranschaulichen. Dies äussert sich
nicht nur in den verschiedenen ausgewählten Themen und den
unterschiedlichen Perspektiven, sondern in den unterschiedlichen
Textsorten, die in diesem Buch für die Darstellung von Geschichte zur
Anwendung kommen.
Panorama – Orientierung schaffen
Im
Teil Panorama vermitteln 22 je doppelseitige Textpaare einen
chronologischen Überblick über zentrale historische Themen der letzten
500 Jahre. Jedes Textpaar behandelt einen Zeitabschnitt aus zwei
verschiedenen thematischen Perspektiven. → Leseprobe
Fallbeispiele – Vertiefung
ermöglichen
Sechs je 16-seitige Fallbeispiele ermöglichen
eine vertiefte Auseinandersetzung mit Themen aus verschiedenen Epochen.
Eine anregende Kombination von Darstellungstexten sowie Text- und
Bildquellen erschliesst anschaulich und problemnah historische Themen im
Wechselspiel politischer, wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller
Momente. → Leseprobe
Längsschnitte – Wandel
nachzeichnen
Acht doppelseitige Längsschnitte legen den
Schwerpunkt auf den Wandel als wichtiges Phänomen der Geschichte. Dieser
Wandel kann in mehr oder minder grossen Zeiträumen von rund 100 bis
über 2000 Jahren veranschaulicht werden. → Leseprobe
Das vollständige Inhaltsverzeichnis
kann hier als PDF heruntergeladen werden.